Mithilfe von speziell von einer interkulturellen Trainerin Dr. Daria Boll-Palievskaya für unsere Website entwickelten und sehr praxisbezogenen Tests können Sie selbst feststellen, wie gut Sie die russische Mentalität verstehen.



Die ersten Schritte... in Russland.

1.  Du oder Sie?
Auf seiner Geschäftsreise begleitet Herrn Müller eine junge russische Dolmetscherin, die sich als Katja vorstellt. Darauf hin, entscheidet Herr Müller sie zu duzen und stellt sich als Frank vor.


 Die Russen sind viel informeller als die Deutschen, das Duzen ist sehr verbreitet. Also agiert Herr Müller richtig.
 Wenn sich jemand in Russland mit Vornamen vorstellt, heißt es nicht, dass derjenige geduzt werden möchte. Im Unterschied zu deutschen Umgangsformen, ist im Russischen die Anrede per Sie in Verbindung mit dem Vornamen sehr verbreitet. So sagt man zum Beispiel "Guten Tag Olga. Wie geht es Ihnen?" oder "Alexander, können Sie mir bitte sagen, wie spät es ist?".

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2. Trinkgeld: ja oder nein?
Ihr russischer Geschäftspartner stellt Ihnen im Laufe Ihres Besuches eine Limousine mit einem Fahrer zur Verfügung. Der Fahrer Sascha ist immer sehr freundlich. Am letzten Tag gibt Sascha Ihnen zu verstehen, dass er mit Trinkgeld rechnet.


 Sie bedanken sich bei ihm für die Hilfe und nette Gesellschaft und geben dem Fahrer zwanzig Dollar. Er erwartet Trinkgeld von einem Ausländer, der in einem teueren Hotel wohnt, und den er so gut bediente.
 Sie bedanken sich bei ihm für die Hilfe und nette Gesellschaft und geben ihm ein kleines Souvenir. Er bekommt bestimmt ein gutes Gehalt von seinem Chef.

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3. Kein Lächeln?
Herr Krüger ist zum ersten Mal in Russland und die Russen wirken auf ihn unfreundlich und verschlossen. Einen kurzen Blickkontakt aufnehmen und ein Lächeln andeuten – so geht man in Europa miteinander um. Doch in Russland scheint das unverbindliche Lächeln so gut wie unbekannt zu sein. Warum sind die Russen so?


 Die Russen legen keinen Wert auf Manieren und Höflichkeit, sie haben eben andere Werte.
 Die Russen sind nicht unfreundlicher oder unhöflicher als die Deutschen. Sie legen nur den Schwerpunkt anders. Und zwar auf die persönliche Ebene. Wer in Russland fremde Menschen ohne besonderen Grund anlächelt, kann sogar für geistig behindert gehalten werden.

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Weitere Tests und Aufgaben zum Thema:

  • Tests: In Russland privat unterwegs - Fettnäpfchen in Russland vermeiden
  • Tests: Frau und Mann - Interkulturelle Sensibiltät für Russland
  • Tests: Mit den Russen im Geschäftsalltag
Unsere Bücher-Tipps zum Thema
Der Russland-Ratgeber: Leben, Arbeiten, Kultur & Business

Das Buch ist ein MUSS für alle, die geschäftlich in Russland unterwegs sein will. In diesem Ratgeber von Daria Boll-Palievskaja, die promovierte Germanistin, die als selbstständige interkulturelle Trainerin tätig ist und deutsche Unternehmen bei ihrem Engagement in Russland berät, finden Sie aktuelle Informationen über Immobilienmarkt, Infrastruktur, Bildungs- und Versicherungswesen, nützliche Internetadressen, Analysen der Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen;aber auch Tipps, wie Sie ein Geschäftsvisum bekommen, eine Wohnung mieten, Ihr Personal suchen, oder wo Sie in Moskau am besten einkaufen und ein Wochenende verbringen können.

Russische Frauen. Innen- und Außenansichten

Das Buch, auf das deutsche Leser schon lange gewartet haben, bietet Antworten auf typische Fragen, die man im Zusammenhang mit russischen Frauen hierzulande hat. Wollen alle Russinnen wirklich ins Ausland heiraten? Warum sind Russinnen so stark geschminkt? Was spielen sie eigentlich für eine Rolle im postsozialistischen Russland? Und wie vermeidet man ein Fettnäpfchen im Umgang mit einer russischen Frau? Ob Sie mit einer russischen Geschäftsfrau verhandeln müssen, in eine Russin verliebt oder sogar mit einer verheiratet sind, dieses Buch ist ein echter Tipp für alle, die mit russischen Frauen privat oder geschäftlich zu tun haben. Aber auch Soziologen oder Feministinnen kommen beim Lesen dieses unterhaltsamen Buches auf ihre Kosten.

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