Betreff:: die groessten Deutschen

Gefragt von Rusl aka Besoffner am 29.01.2013 11:46

An meinen Deutschunterrichten entstand das Thema "Wer sind die groessten Duetschen"
In den Rahmen dieses Thema gibt es eine Liste mit 10 grossen deutschen Persoenlichkeiten.
Ich bin aber mit dieser Liste nicht ganz zustimmen.
Und ich wuerde wissen, was glauben unsere deutschen Kameraden dieser Liste gegenueber.
Wer, ihrer Meinung nach, sind die groesten Deutschen (aller Zeiten), in absteigender Reihenfolge.

Danke im Vorraus

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Geschrieben von  Konstantin am 30.01.2013 

Hallo Ruslan,

ich habe einen Moment überlegt, für die ersten drei würde ich sagen:

1. Goethe
2. Bach
3. Brahms

dann vielleicht Kant, Kepler, Gutenberg,

Grüße

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Geschrieben von  Nos am 30.01.2013 

Von Georg Ohm vergessen zu erwähnen wäre sehr ungerecht, schließlich hat sich jeder in der Schule mit seinem Gesetz schon mal gequält. :)

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Geschrieben von  obu am 30.01.2013 

Schiller (Wilhelm Tell !!!) nicht vergessen

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Geschrieben von  Besoffner am 30.01.2013 

А какже насчет тех, кто сделал грандиозный вклад в развитие Германского государства? Bismarck, Konrad Adenauer&Ludwig Erhard, Helmut Kohl usw.
Sie haben ja nur die Kuenstler (und einen Wissenschaftler Ohm) genannt...
Warum?
es ist mir interessant, warum sie nur die Kuenstler (und keinen Politiker!) als die groesten Deutschen nennen.

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Geschrieben von  hm am 30.01.2013 

Solche Ranglisten sind für mich Vergleiche von Äpfeln mit Birnen. Selbst bei den einzelnen Disziplinen ist es schwierig genug. Da 'obu' gerade Schiller angesprochen hat, muß ich sagen, daß er für mich in meiner Schulzeit der 'größte' deutsche Dichter war. Es lag wohl daran, daß er aus ärmlicheren Verhältnissen stammte als Goethe, den uns die Lehrer als den 'größten' präsentierten.
Politiker sind oft nur Getriebene ihrer Zeit. Ohne Kohl's Verdienste bei der Gestaltung der deutschen Einheit schmälern zu wollen, war er zufällig zu dieser Zeit gerade Bundeskanzler (ansonsten hätte es einen anderen erwischt!):-)
In diesem Zusammenhang kommt dem in der SU so ungeliebten Gorbatschow große Bedeutung zu. Ich bin sicher, bei Breshnew wäre es nicht ohne Blutvergießen abgegangen. Deshalb auch die große Popularität Gorbi's in Deutschland.

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Geschrieben von  obu am 30.01.2013 

@Ruslan

es ist mir interessant, warum sie nur die Kuenstler (und keinen Politiker!) als die groesten Deutschen nennen.
=>
Mir wurde noch eingetrichtert, dass die Deutschen eben das Volk der Dichter und Denker sei!

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Geschrieben von  Nos am 30.01.2013 

Bei dieser Angelegenheit wuerde ich Ruslan gerne fragen, wen er seiner Meinung nach für die besten Politiker aller Zeiten in Russland haltet?

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Geschrieben von  Nos am 31.01.2013 

Othmar,
Ihre Lehrer hatten aber recht!

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Geschrieben von  Besoffner am 31.01.2013 

@obu
Klasse!!! :))

@Nos
> wen er seiner Meinung nach für die besten Politiker aller Zeiten in Russland haltet?

inkorrekte Frage. jede zeit hat ihre besonderheiten.
ein der fuerer hatte Schweingluck, der andere arbeitete in schwierigen Zeiten.
und jeder hatta seine Vor- und Nachteile! jeder machte erfolgreicher Schachzug und erlied geschäftliche Nackenschläge...

zusammenfassend Nachteile und Vorteile von Taetigkeiten kann ich folgende Persoenlichkeiten vorschlagen...

Alexander [Jaroslawitsch] Newski
Iwan I. Danilowitsch Kalita
Ivan III.
Ivan IV.
Peter I.
Alexander aka AlexanderPlatz I.
Alexander II. Befreier, der Sieger der Osmanen
Alexander III.

natuerlich, Lenin aka die Revolution
Stalin aka "Stalingrad", Panzer "IS-1,2,3" der Vater der Voelker, der Freund von Kinder, der Trotzkij's "Freund" usw... und einfach der Towarisch Stalin, ein güter und luestiger Kerl :)

vvlt, der umstrittene Putin, der Sieger von "бежали храбрые грузины"...

die schlecheste russische Persoenlichkeiten sind

Nikolaj II. der blutbefleckte, der Verlierer und der Zerstoerer des Zahrenreiches.
natuerlich Gorbatschew (sehe Nikolaj II.) aka Gorbi
Jelzin, Boris Nikolajewitsch, er ist ja BNE (БНЕ), der Verlierer von alles, wass man verrlieren kann und nicht kann

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Geschrieben von  scholli am 31.01.2013 

" der Towarisch Stalin, ein güter und luestiger Kerl :)": Dazu passt: Wolgograd soll wieder in Stalingrad umbenannt werden. Ich kann es nicht fassen: Stalin, an dessen Hände das Blut tausender aufrichtiger Kommunisten klebt und der verantwortlich ist, für die Enthauptung fast des gesamten Generalstabes der Roten Armee, kommt somit zu völlig unverdienten Ehren. Herzliches Beileid an das Parlament der Millionenstadt an der Wolga für diese anachronistische Entscheidung...

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Geschrieben von  Franz am 31.01.2013 

Der wurde sogar zweimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen ;)

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Geschrieben von  Nos am 31.01.2013 

Hallo Frank,
Umbenannt werden im wahren Sinne des Wortes wird die Stadt doch nicht und mit Stalins Ehren hat diese symbolische kurzfristige Umbenennung sehr wenig zu tun.
"Название «город-герой Сталинград» будет использоваться на городских мероприятиях 2 февраля — в день окончания Сталинградской битвы, в День победы 9 мая, в День скорби 22 июня, 23 августа — в День памяти жертв массированной бомбардировки Сталинграда, 2 сентября — в День окончания Второй мировой войны, 19 ноября — в День начала разгрома немцев под Сталинградом. В эти дни историческое название также будут использовать в своих выступлениях представители власти."
http://www.lenta.ru/news/2013/01/31/stalingrad/
Zu meinem Bedauern ist aber, dass das Stadtparlament offensichtlich nichts besseres mehr zu tun hat, als ob es schon keine wesentliche Probleme in der Stadt schon gibt.

Poka
Igor

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Geschrieben von  scholli am 31.01.2013 

Vielen Dank, Igor. Vor diesem historischen Hintergrund habe ich Verständnis für diese Maßnahme. Meine Meinung zu Stalin ändert das allerdings nicht.
Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass die Meldung im Radio missverständlich war:
"Die Stadt Wolgograd wird in nächster Zukunft womöglich von der Landkarte verschwinden und einem Namen Platz machen, der weltweit bekannt ist – Stalingrad, schreibt die „Nesawissimaja Gazeta“....
Poka!
Frank.

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Geschrieben von  Besoffner am 01.02.2013 

der Name "Stalingrad" ist heute in unserem Umwelt nicht mit den Stalin's Namen verbendun, sondern mit der Shlacht bei und in Stalingrad.

Weiter....
Mann soll schlechte und gute taetigkeiten Politiker's teilen.
Repressionen waren, vllt, unrichtig
die ursachen der niederlagungen der roter armee in 41-42 ist eher nicht mit enthauptung des generalstabes, sondern mit dem besten heeres der welt, mit dem Wehrmacht, verbunden.
Ich bewerte die taetigkeit stalin's nach den ergebnissen. Wie war die UdSSR vor ihm und wie wurde sie nach ihm.
Seine metoden waren, ich zustimme, umstritten und zweideutig, und man koennte ohne diese massnahmen auskommen.
Aber so waren die zeit und die aussene und innere Lage des Landes. Und wie wissen nicht, in welchem Weg entwickelte unser Land ohne Stalin's Kommando. Ob die UdSSR den Krieg mit den 3.Reich, und die Konfrontation mit der damaligen kapitalistischen Welt koenntet ertragen.

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Geschrieben von  obu am 01.02.2013 

@Ruslan
a propos "wenn die Deutschen der 2. Weltkrieg gewonnwn hätten"
Ein Deutscher, den ich in Sibirien getroffen hatte, sagte mir Gott sei Dank, haben wir ihn verloren, sonst gäbe es Deutschland nicht mehr - angesichts des riesigen Ausmasses Russlands.

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Geschrieben von  Besoffner am 01.02.2013 

weiss nicht...
ihr, Deutschen, wissen das besser...
ich glaube war der Deutsch-Sowjetische Krieg eine grosse Fehler und eine grosse Tragoedie beider Voelker.
aber auf jeden Fall mussten die Deutschen die Folgen des Versailler Vertrages beseitigen...

> sonst gäbe es Deutschland nicht mehr - angesichts des riesigen Ausmasses Russlands.

kann diesen Deutschen nicht verstehen
meiner Meinung nach ist der Sieg immer gut...

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Geschrieben von  hm am 01.02.2013 

Aus 'Wikipedia':
Geschichtsklitterung

Als Geschichtsklitterung[3] bezeichnet man eine unkritische Geschichtsdarstellung, die den Sinn entstellt oder welche unvollständig respektive einseitig anmutet. Der Begriff geht auf den Titel des 1575 erschienenen Buches 'Affentheurlich Naupengeheurliche Geschichtklitterung' von Johann Fischart zurück.[4] Nicht selten wird der Begriff aber nicht nur für die unabsichtliche, sondern, wenn auch sprachgeschichtlich unbegründet, auch für die absichtliche Geschichtsfälschung gebraucht.
Das ist leider so - und keiner hat die Wahrheit gepachtet.

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Geschrieben von  hm am 01.02.2013 

Abschließend (für mich jedenfalls) ein paar Hinweise an Ruslan.
1. Scholli hat nicht behauptet, daß das Abschlachten des Generalstabes Ursache der anfänglichen Niederlagen war. Es sollte seine bestialische Vorgehensweise darstellen!!
2. Repressionen waren, vllt, unrichtig
Dein vllt. sagt viel aus über deine Meinung darüber.
3. "der Towarisch Stalin, ein güter und luestiger Kerl :)"
Würdest Du das auch den Angehörigen der Opfer von Stalins Gewaltherrschaft ins Gesicht sagen? (ich meine nicht die Kriegsopfer!)
Laß' es dir durch den Kopf gehen, Du mußt hier nicht antworten. Politik ist nicht mein Steckenpferd, aber etwas Geschichtswissen habe ich mir angeeignet. Auch weil wir in der Schule (DDR) nicht alles (im Westen sicher auch nicht) objektiv vermittelt bekamen. Den Hitler-Stalin-Pakt z.B. habe ich in keinem Geschichtsbuch gefunden, aber die baltischen Staaten müssen demnach förmlich 1940 darum gebettelt haben, in Stalins Reich integriert zu werden!
Das nur als Ergänzung zum obenstehenden Beitrag.

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Geschrieben von  Nos am 01.02.2013 

Als Russe möchte ich noch zugeben, ich bin tierisch froh darüber, dass ich schon nach die Stalinsepoche geboren wurde, sonst waere ich selbst wegen meiner langen Zunge enthauptet gewesen (oder ins Genick geschossen) und meine Familie (vllt. auch zusammen mit anderen Verwandten und Bekannten von mir) ins KZ gelandet. Das ist ja sehr lustig!!!

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Geschrieben von  obu am 02.02.2013 

@Ruslan
Was der Deutsche (Tourist) in Sibirien meinte, hätten die Deutschen damals Russland erobert, so hätten sie alle Deutschen in Sibirien verteilen müssen, und die wären so "verdünnt" geworden, dass sie einfach unter der einheimishen Bevölkerung aufgegangen wären - und Deutschland leer.
Übrigens, ich bin nicht Deutscher, wenn auch die Muttersprache "Deutsch" ist.

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Geschrieben von  Besoffner am 02.02.2013 

"der Towarisch Stalin, ein güter und luestiger Kerl :)"

erstens ist das solche Scherze...
zweitens soll man die Taetigkeit jedes Staatsleiters unterscheiden.
Insbesondere in diesen dramatischen Zeiten.
schatzend die Taetigkeit Stalin's ziehe ich die Schlußfolgerung, dass er brachte dem Land mehr Gutes als Schlechtes.
Die Industrialisation, der Sieg in dem grossen vaterlaendischen Krieg, Kernbombe, die Erweiterung sowjetisches Einflusses in der Welt. Genau bei ihm wurde die UdSSR aus dem agrarischen ruckstaendigen Staat in der Supermacht.
Bei ihm wurde die Rote Armee das staerkste Heer der Welt.
Ausserdem respektieren ihn auch die repressierten Personen, z.B. Rokossowskij. Er verbrachte anderthalb jahren im Untersuchungsgefängnis (СИЗО). Ihn knueppelte man dort, er verlor einige Zaehne. allerdings ablehnte er von Stalin, nach dem Tod, Schleches zu schreiben.

Und unsere zweideutige Beziehung ist eher mit dem Propagande verbunden, sondern nicht mit der Taetigkeit Stalin's.
Um so mehr, was alles dort in der Wirklichket war koennen wir kaum bis zum Ende wissen. Weil es in den Interessen Chruschtschow war waehrend seiner antistalinistischer Kampagne. Und viele Urkunden wurden niedergemacht und verfälscht.

@obu
der springende Punkt ist als was du dich selbst verstehen...

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