Betreff:: шли, шли и шли ... идут и видят пруд.

Gefragt von Rukine am 22.10.2011 18:07

Ich lerne gerade Russisch und versuche mich durch regelmäßiges Übersetzen zu verbessern.

Dazu besitze ich zweisprachige Texte, zur Kontrolle.
Ich habe nun in einem Märchen diesen Satz gefunden "шли, шли и шли ... идут и видят пруд."
Übersetzt wurde er mit "Sie gingen, gingen und gingen, bis sie schließlich an einen Teich kamen."

Wohin ist das видят bei der Übersetzung verschwunden? Und wieso ist es aufeinmal Präsens? Ist dies eine besondere Art? Ein besonderer Stil?

=/ Kann mir das jemand erklären?

LG Rukine

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Geschrieben von  Inge Hummel am 24.10.2011 

шли, шли и шли...идут и видят пруд.
(sie) gingen, gingen und gingen... gehen und sehen einen Teich.= wörtliche Übersetzung

Im Deutschen wechseln wir auch manchmal die Zeiten, wie beispielsweise in diesem Satz. Dadurch bekommt die erzählende Handlung eine gewisse Dramatik. Plötzlich geschieht etwas Unerwartetes.

Warum die deutsche Übersetzung ohne Änderung der Zeit fortgesetzt und warum das Verb sehen durch das Verb kommen ersetzt wird, bzw. die russische Übersetzung sich nicht an die deutsche Überzählform hält, falls der russische Text die Übersetzung ist, ist mir nicht klar.

Handelt es sich hier um das Märchen von Hänsel und Gretel?

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Geschrieben von  Igor am 24.10.2011 

Nein, nicht so ganz. Um das Märchen vom Schwesterchen Alenuschka und ihrem Brüderchen Iwanuschka

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Geschrieben von  Igor am 24.10.2011 

http://help.desib.de/index1.htm

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Geschrieben von  hm am 24.10.2011 

Märchenfreunde,
es geht auch anders: "Шли они, шли, и пришли в дремучий, густой лес." - Die Burschen (они) wanderten und wanderten, bis sie in einen wilden, dichten Wald kamen. So die Übersetzung dazu. Aber ein paar Zeilen weiter dann: "Вот и пошли: шли, шли и приходят, наконец, к огромному дому,...." - So gingen sie weiter, immer weiter und kamen schließlich zu einem riesigen Haus, ....
Aus dem zweisprachigen Reclam-Büchlein "Russische Zaubermärchen". Das Märchen: "Frolka Stubenhocker - Фролка-сидень". "Сестрица Аленушка, братец Иванушка" ist wohl auch daraus oder zumindest von Martin Schneider übersetzt worden?

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Geschrieben von  Igor am 24.10.2011 

Hallo Hartmut!
Selbst mit all meinen besten Willen habe ich das leider nicht geschafft, den Übersetzer rauszufinden.
Ist das nicht der Fall der Urheberrechts-Verletzung‎?
Gruß
Igor

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Geschrieben von  Julia am 24.10.2011 

Man übersetzt literarische Texte so, wie sie am besten auf der benötigten Sprache klingen, damit sie auch den Stil und Form usw. behalten. Deshalb steht da statt "sehen" "kamen", obwohl es da eigentlich näher wäre: "und gehen an einem Teich vorbei" (= идут и видят (по пути)) oder sogar "gehen und sehen einen Teich (unterwegs)". Auf Russisch benutzt man das Präsens sehr oft bei Erzählungen, auch wenn es dabei um die Vergangenheit geht, also wundern Sie sich nicht, insbesondere für Märchen ist es typisch. Ich finde übrigens, dass die Märchensprache für Anfänger nicht sehr geeignet ist, obwohl ich zugeben muss, ich habe am Anfang auch viele deutschen Märchen gelesen, weil sie ja so schön und sehr interessant geschrieben sind und dabei sehr viele merkwürdige Wörter und Ausdrücke haben :)))

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Geschrieben von  hm am 24.10.2011 

Keine Ahnung, wer was übersetzen darf. Die handelnden Personen weichen stark voneinander ab, hier Kaufmann, da Zar! Auch das Ende ist nicht gleich. Beim Kaufmann wird das Böcklein wieder zum Jüngling, beim Zaren sitzt das Böcklein wieder fröhlich mit am Tisch. Das Original kann doch nicht so unterschiedlich ausgelegt werden, oder???

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Geschrieben von  Julia am 24.10.2011 

Ich weiß es nicht, Hartmut :) Kann mir aber vorstellen, dass es viele Varianten des Märchens gibt - Märchen waren ja immer nur mündliche Kunst, warum sollten sie denn unbedingt nur eine Version haben? Inwiefern ich mich noch erinnern kann, war bei von mir gelesenen Version am Ende das Böcklein wieder Junge, vom Zar oder Kaufmann weiß ich jetzt gar nichts mehr. Die Übersetzung "kamen an einen Teich" für "идут и видят пруд" finde ich angemessen vom Sinn, obwohl sie auch bei Wunsch etwas exakter hätte sein können.

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Geschrieben von  Julia am 24.10.2011 

...bei der von mir gelesenen Version...

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Geschrieben von  hm am 24.10.2011 

Die böse Hexe jedoch band man an den Schweif eines wilden Rosses und ließ es laufen über Stock und Stein. Das ist die Kaufmann-Variante auf der von Igor angegebenen Seite.
Die Hexe aber ließ der Zar hinrichten: man errichtete einen Scheiterhaufen und verbrannte sie. Danach lebte der Zar mit seiner Frau und dem Zicklein in Glück und Wohlstand, und wie früher aßen und tranken sie am selben Tisch. So in meinem Büchlein, aus der Sammlung von Alexander Afanasjew.
Das nur für dich, Julia, weil Du so gerne Märchen liest (gelesen hast)! :-)))

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Geschrieben von  Inge Hummel am 24.10.2011 

Liebe Julia!
Nur, weil Sie wirklich so sich ausgezeichnet in der deutschen Sprache auskennen, ein kleiner Hinweis von mir, der Sie schon so oft geholfen haben.
Sie schrieben:
Inwiefern ich mich noch erinnern kann...
Sie sollten aber schreiben:
Soweit ich mich ...


Gute Nacht wünscht allen
Inge Hummel

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Geschrieben von  Julia am 24.10.2011 

Liebe Inge,

danke für den Hinweis, ich wollte eigentlich zuerst "sofern" schreiben, dann habe mich selbst korrigiert. Bei "soweit" weiß ich, dass es richtig ist, trotzdem verstehe leider nicht, warum da "inwiefern" nicht passt. Nach der Übersetzung im Wörterbuch passt es prima. Was ist da der Unterschied? Ich verstehe den Unterschied etwa so: "soweit" - allgemein, "inwiefern" - konkret in welchem Maß, zu welchem Anteil. Irre ich mich? Danke im Voraus!


P.S. Ich habe gestern auf der Straße gehört:
"Wenn ich dich wäre...". Da wundere ich mich, warum gerade der Akkusativ verwendet wird? "Sein" sollte man ja mit dem Nominativ benutzen: "Wenn ich du wäre (oder hier: wärst?)..."?

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Geschrieben von  obu am 25.10.2011 

Julia,
"Wenn ich dich wäre..."
ist tatsächlich standard grammatisch falsch.
In den südlichen Gefilden, in denen wir wohnen, klingt aber "Wenn ich du wäre" preussisch. Also, wenn im Norden Du, wenn im Süden Dich.
Wenn ich Dich wäre, würde ich mir darüber den Kopf nicht zerbrechen.
Inge, versuchen Sie es einmal in Zermatt. Ich bin mir zwar nicht sicher, wie die Walliser sagen. Sie sind so oder so schwierig zu verstehen, nicht nur ihre Sprache!

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Geschrieben von  hm am 25.10.2011 

Julchen,
ob preußisch oder nicht, 'wenn ich Du wäre' ist richtig!!
(geh' lieber nicht mehr auf die Straße!) :-)
Inge hat schon Recht, ich will ihr aber nicht vorgreifen. 'Sofern' hätte gepaßt!

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Geschrieben von  hm am 25.10.2011 

Vielleicht doch gut, hier mal zu schauen: http://de.wiktionary.org/wiki/inwiefern

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Geschrieben von  Inge Hummel am 25.10.2011 

Julia
1. Wenn ich du wäre...
Wenn du ich wärst...

2. inwiefern / inwieweit ist ein zusammengesetztes Wort und beinhaltet ein Fragewort. Ich meine, es wird nur in Fragesätzen angewendet. Beispiel:

Inwiefern / inwieweit können Sie sich noch an das Märchen erinnern?

sofern /soweit
Sofern / soweit ich mich erinnern kann, war am Ende das Böcklein wieder der Sohn des Zaren oder des Kaufmanns.

Mir würde das Wort inwieweit und soweit in beiden Beispielen besser gefallen als inwiefern /sofern. Diese Wörtchen klingen für mich, als bezweifle man, dass Sie sich überhaupt an das Märchen erinnern können. Das ist aber nur ein Gefühl einer DeMu.

Othmar,

Ist wenn ich Dich wäre wirklich geläufig? Gehört habe ich es auch bei den Wallisern nicht. Nun fahren wir dort Ski und unterhalten uns wenig mit den Einheimischen, wie es in Touristenorten üblich ist. Und wenn man wirklich einmal mit einem Einheimishen spricht, spricht dieser gleich Hochdeutsch, weil er natürlich sofort merkt, dass er es mit Touristen zu tun hat.

Jetzt werden Äpfel aufgesammelt und gesaftet!
Tschüß und einen schönn Tag noch.
Inge Hummel

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Geschrieben von  hm am 25.10.2011 

@Рукине
Становилось всё холоднее и холоднее, а потом пошёл снег. - Es wird immer kälter, und schließlich fällt Schnee.
Das ist mal ein Beispiel von meiner CD. Da es sich hier sogar um den Basis-Kurs handelt, hätte ich schon eine exakte Übersetzung erwartet!
Gruß,
hm

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Geschrieben von  obu am 25.10.2011 

Ja, liebe Inge, es ist sogar das einzig richtige - abgesehen vom Hochdeutschen Einfluss. Ich weiss das darum so genau, weil ich mich (schon lange her) mit meiner Frau darüber gestritten habe.
Es heisst auch, wenn ich ihn wäre, ....
und nicht, wenn ich er wäre.

Wie heisst es für die 2.Pers. Pl.?
Wenn wir ihr wären - wenn wir euch wären?
Gruss obu

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Geschrieben von  Igor am 25.10.2011 

Othmar,
kein Plan, wie auf Deutsch, wenn auch auf dem höchsten das alles korrekt klingen soll, im Ru verlangt das "sein - быть" (кем, чем)immer den Instrumental. Быть физиком, врачом, инженером, строителем u.s.w. Aber ich denke, Sie sind nicht der "am russischen", sondern der einzige Russischschweizer! )))
Ciao
Igor

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Geschrieben von  Igor am 25.10.2011 

Inge und Othmar,
Entschuldigung nachträglich, dass ich mich in Eure Unterhaltung so frech einmische! Schließlich wollt Ihr hier etwas neues für Euch ausm Russischen "schnappen" und nicht nur die Dialekte Eurer Nachbarn, oder?

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Geschrieben von  obu am 25.10.2011 

@Igor

Dem "Russischschweizeristen" war das Buch
"Русская Швейцария" von Михаил Шишкин gewidmet.

Weil ich das wahrscheinlich nicht bin (быть + тв), benützen sie den Dativ (Widmung), nicht nur für den Namen.
Ist im Deutschen übrigens auch Dativ
ich widme wem, Dativ +was Akkusativ.

Я нк уверин, ронял ли я правильно.
Ciao Othmar

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Geschrieben von  hm am 25.10.2011 

Wie heisst es für die 2.Pers. Pl.?
Wenn wir ihr wären - wenn wir euch wären?

Ja, wie fragt man denn? Kein Mensch fragt: Wenn wir wem wären? Sondern: Wenn wir wer oder was wären?
Der Dativ ist hier völlig fehl am Platze.

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Geschrieben von  Igor am 25.10.2011 

"Schweizarist", glaub ich, ist wohl nicht das richtige deutsche Wort, obwohl es im Dativ auch die Endung "en" bekommt? Klingt mir eher nach Russisch. Das ist aber ganz anders, als "русский швейцарец". Das letztere sind Sie, щвейцарист (nicht щвейцарец) ist einer (vermutlich ein Russe), der in die Schweiz verliebt ist oder zumindest sich mit diesem Land sehr interessiert.
Man kann jemandem (Dat.) (einer Person) oder auch eimem Ereignis etwas (Akk.), z.B. ein Denkmal widmen. Hier finde ich keinen Unterschied mit dem Deutschen. Egal, ob Sie das sind oder nicht, man schenkt etwas jemandem, auch im Ru, also кому

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Geschrieben von  Igor am 25.10.2011 

Othmar,
entschuldigen Sie mir bitte, dass mein Beitrag nicht wie man es "normal" zahlt aussieht!
Das sch..s Inet macht mich kaputt! Drei mal das selbe zu schreiben müssen, geht mir schon auf die Nerven!
Ciao
Igor

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Geschrieben von  obu am 26.10.2011 

@hm
Hier kommen ein paar Sachen durcheinander. Der Dativ gehört zu der Widmung.
Die Frage, die wir (Schweizer, Süddeutsche) stellen, lautet:
Wenn ich wen oder was wäre?
Dies ist logisch falsch, denn ich ersetze einen Nominativ (ich). Vielleicht findet ein Linguistiker, der Akkusativ käme von "wenn ich dich(Akk) ersetzen würde....", "Wenn ich für dich (Akk) ersetzt würde ..."
Also richtig wäre "Wenn ich ich (du, er, sie, es, wir, ihr, sie) wäre, ...". Ehrlich, ich bin mir nicht so sicher.

@Igor
Es dreht sich um das Wort, das handschriftlich im Buch steht:
Швеуцарцу
wobei einzig der zweitletzte Buchstabe ц fragwürdig sein könnte.
Diejenige, die das geschrieben hat arbeitet in einer (akademischen Instituts-)Bibliothek (Buchhandlung).
Dann wäre also die Übersetzung von
самому русскому щвейцарцу
dem russischten Schweizer ?
Steigerungsformen:
russisch, russischer, am russischten
Danke
Ciao
Othmar

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Geschrieben von  Igor am 26.10.2011 

@Othmar
Ja, "dem russischten Schweizer" heisst das. Mit dem zweitletzten ц ist alles in Ordnung. Ohne es verliert der Schweizer seine Staatsangehörigkeit und geht ins Hotel als Portier arbeiten (швейцаром).
Ciao
Igor

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Geschrieben von  hm am 26.10.2011 

Ja doch, obu,
auf die Widmung wollte ich gar nicht eingehen, spukte mir wohl aber im Kopf herum. Der Akkusativ mit der Frage wen oder was ist da fehl am Platze, auch wenn ihr "Südstaatler" das so handhabt! :-)

Also richtig wäre "Wenn ich ich (du, er, sie, es, wir, ihr, sie) wäre, ...". Jaaa, da bin ich mir ganz sicher.
Bei "wenn ich dich(Akk) ersetzen würde....", fragt man ja auch folgerichtig: Wen oder was würde ich ersetzen?

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Geschrieben von  Julia am 03.11.2011 

Doch gefunden!..

Also, von wegen "inwiefern". Erstmal danke für alle Antworte. Dann folgendes: Inge, Sie schrieben, "inwiefern" benutzt man nur als Fragewort, niemals als ein Bindewort. Das Beispiel von Hartmut (aus seinem Link) zeigt es anders:
Ich weiß immer noch nicht, inwiefern ich hier gebraucht werde.
Es ist hier definitiv ein Bindewort und kein Fragewort, der Satz ist ja auch kein Fragesatz.
Ich denke aber, wenn ich es jetzt auf Russisch übersetze, dass ich einigermaßen verstanden habe, wo der Unterschied zwischen "sofern" und "inwiefern" liegt: Das erste würde ich einfach als "насколько" übersetzen, und das zweite - wenn ich das Beispiel nehme - hieße dann "на сколько" (getrennt geschrieben, also irgendwie buchstäblicher, in welchem Maß oder so..., auch wenn es nach den Regeln trotzdem zusammengeschrieben werden sollte... die Trennung da ist eher für mich, um es deutlicher zu verstehen). Keine Ahnung trotzdem, ob ich da wirklich richtig liege mit meiner Vermutung. Ich danke Ihnen für die Mühe!



Zweitens, Igor hat zwar schon Recht, dass das Verb "быть" auf Russisch den Instrumental verlangt, aber er irrt sich, dass es immer den Instrumental verlangt, und das hatten wir hier schon früher mal mit Gorkij-Beispielen:
Он был великий писатель (Haupteigenschaft des ganzen Lebens).
В (такие-то) годы он был портовым рабочим.
Das einzige: Das erste Beispiel mit dem Nominativ kann (und wird in der modernen Sprache auch meistens so benutzt) auch im Instrumental bleiben: Горький был великим писателем.

Liebe Grüße an alle :)

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Geschrieben von  hm am 03.11.2011 

Gefunden!
Also, von wegen "inwiefern". 'Von' weglassen!!
'Von wegen' ist etwas anderes, z.B.
Denkste (umgangssprachlich), keineswegs, nee (umgangssprachlich), nein, nix da (umgangssprachlich), nö (umgangssprachlich), Pustekuchen (umgangssprachlich)

Synonyme für inwiefern:
inwieweit, warum, weshalb, weswegen, wieso, wofür, woher, wozu; in welchem Maße

Die kannst Du alle in deinem roten Satz oben einbauen. Das sind natürlich auch Fragewörter. Einfach umgestellt: Inwieweit/ warum/ weshalb/ weswegen/ wieso/ wofür/ wozu/ in welchem Maße werde ich hier gebraucht? Ich weiß es immer noch nicht!
Liebe Grüße,
hm

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Geschrieben von  Inge Hummel am 04.11.2011 

Also doch irgendwie ein Fragesatz. Mir ist noch ob eingefallen.
Aber auch dann wäre Julias Satz eine Frage.
Um Ihren Beispielsatz zu beantworten:

Aber liebe Julia, natürlich werden Sie hier gebraucht!!!

Tschüß
Inge Hummel

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Geschrieben von  Julia am 04.11.2011 

Danke, liebe Inge und Hartmut, ich glaube, mir ist schon alles klar. Und - den roten Satz habe ich natürlich nicht auf mich bezogen, habe ihn nur aus Hartmuts Link kopiert, aber trotzdem danke :)

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Geschrieben von  Julia am 04.11.2011 

Mir ist noch was wegen "быть" eingefallen: Wenn wir dabei nur ein Adjektiv (ohne ein Substantiv) verwenden, geht beides - sowohl Nominativ, als auch Instrumental, z.B.
Когда я вчера пришла домой, я была такая голодная!
Когда я вчера пришла домой, я была такой голодной!

Aber mit einem Substantiv würde eigentlich nur Instrumental passen:
Когда я вчера пришла домой, я была таким голодным зверем!

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Geschrieben von  hm am 04.11.2011 

@ Julia
Dank im Namen aller, die 'быть' verwenden müssen!

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Geschrieben von  Franz am 04.11.2011 

Привет,

das mit dem "inwiefern" ist doch einfach.
Es ist gemeint "ob und in welchem Maß" ich gebraucht werde. Hartmuts Synonyme wollen mir da nicht so kompatibel erscheinen ;)

Auf "sofern" gibt es nur zwei Möglichkeiten, ja, oder nein.

Хорошо?

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