Betreff:: Hexenverbrennung macht Russinnen schöner

Gefragt von Frank am 21.09.2010 21:22

In dem Buch "Russische Frauen: Innen- und Außenansichten" gibt es eine interessante Theorie, warum die russischen Frauen so hübsch sind.

Die Theorie geht so:
Es gab im Mittelalter Hexenverbrennungen in Westeuropa und auch in Russland.
In Westeuropa wurden aber die jungen hübschen Frauen mit dem Teufel in Verbindung gebracht; in Russland aber die alten häßlichen Frauen.
Damit hat man auf langfristiger Sicht in Westeuropa den Genpool der schönen Frauen verringert aber in Russland den der häßlichen Frauen.
Im Buch wird erwöhnt, dass die Theorie von Historiker/Soziologen stammen soll, aber keine konkrete Quelle angegeben.
Die Theorie klingt zwar etwas unglaubwürdig, aber nur deshalb muss sie nicht unmöglich sein.

http://www.amazon.de/dp/3839111498?tag=russischonlin-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3839111498&adid=0JVYBWG2TBQJ3RT15Y6D&

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Geschrieben von  Igor am 21.09.2010 

Aus einem Kommentar zum Buch:"Weder diejenigen, die eine fundierte und differenzierte Ausarbeitung erwarten als auch solche, die sich auf Anekdoten freuen, werden auf ihre Kosten kommen."

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Geschrieben von  Julia am 21.09.2010 

weder... als auch?

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Geschrieben von  obu am 21.09.2010 

@Julia
wie ist es ist es mit der Messlatte? Akzeptabel oder nicht?
Standard ist sicher "weder .... noch".

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Geschrieben von  Julia am 21.09.2010 

Also, für mich (so wie ich es gelernt habe) sieht es ganz bestimmt als der grammatikalische Fehler aus, ist es nicht? Ist Dialekt oder eine Redeweise oder was? Ich meine, kann es sein, dass so ein Muttersprachler sagt?

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Geschrieben von  hm am 21.09.2010 

weder......noch (Neg.),
sowohl.....als auch (Pos.),
das ist die Regel (im Sprachgebrauch)
Vermischt ist es etwas seltsam, aber bleibt dennoch verständlich.

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Geschrieben von  weißt schon, wer am 22.09.2010 

man vermischt dort zwei ebenen, die biologische und die kulturelle/semiotische. natürlich werden physiognomische merkmale größtenteils (aber selbst nort nicht alle!) vererbt. ob etwas als schön, attraktiv etc. gilt ist jedoch ergebnis und jeweils aktueller stand des (attraktivitäts)diskurses. damit die these stimmen kann, müssten schon viele faktoren zusammenkommen.
erstens: kulturell codiertes bild der schönheit damals und heute gleich (bilder sprechen da eine andere sprache!)
zweitens ist die theorie, die biologisc h argumentiert nicht konsequent darwinistisch. im anschluss an die ausdünnung der schicht der attraktiven frauen während der hexenverbrennung würden sie im laufe der zeit der anschließend hexenfreien zeit ja durch ihre nunmehr noch exponierte stellung in der gesellschaft bevorzugt werden, was sich in einer höheren fertilitätsrate niederschlagen würde.
im allgemeinen dennoch eine nette und amüsante idee, die natürlich besonders der russischen seite gefallen dürfte und daher anspruch auf wissenschaftlichkeit erhebt.

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Geschrieben von  weißt schon, wer am 22.09.2010 

man vermischt dort zwei ebenen, die biologische und die kulturelle/semiotische. natürlich werden physiognomische merkmale größtenteils (aber selbst dort nicht alle!) vererbt. ob etwas als schön, attraktiv etc. gilt, ist jedoch ergebnis und jeweils aktueller stand des (attraktivitäts)diskurses. damit die these stimmen kann, müssten schon viele faktoren zusammenkommen.
erstens: kulturell codiertes bild der schönheit damals und heute gleich (bilder sprechen da eine andere sprache!)
zweitens ist die theorie, die biologisc h argumentiert, nicht konsequent darwinistisch. im anschluss an die ausdünnung der schicht der attraktiven frauen während der hexenverbrennung würden sie im laufe der anschließend hexenfreien zeit ja durch ihre nunmehr noch exponiertere stellung in der gesellschaft bevorzugt werden, was sich in einer höheren fertilitätsrate niederschlagen würde.
im allgemeinen dennoch eine nette und amüsante idee, die natürlich besonders der russischen seite gefallen dürfte und daher anspruch auf wissenschaftlichkeit erhebt.

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