Betreff:: Bitte, an russische Muttersprachler

Gefragt von Noah0001 am 26.09.2009 10:19

Hallo ihr Lieben!

Habe einen sehr traurigen Text im Netz gefunden und möchte ihn so gerne auf russisch übersetzen. Aber meine Russischkenntnisse reichen dazu bei weiten nicht aus. Der Text ist dunkle Poesie und ich denke nur jemand dessen Muttersprache russisch ist könnte ihn richtig übersetzten und auch richtig interpretieren.

Es währe sehr schön wenn mir jemand schnell helfen könnte.
Vielen herzlichen Dank im Voraus!!!

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Unendlich weit scheint das dämmrige Land.
Es will in der Ferne nicht enden.
Kein Lichtschein will die Dunkelheit brechen,
in die sich der Geist verirrt hat.
Die Blicke streichen über die Felder, hinweg in die Unendlichkeit.
Grau in Grau verlieren sie sich am verschwommenen Horizont.

Dunkel sind die Felder geworden.
Sie wogen nur noch in der Dämmerung.
Kalt ist der Wind der sie wogen lässt, wie Wellen im Meer.
Eisig ist er in der Seele, kalt streicht er übers Gesicht.
Und die Dunkelheit die nicht weichen will,
die das Land bedeckt, durchdringt den Geist.

Traurig sieht er aus,
der Baum der so einsam mitten in den Feldern steht.
Er lässt den Wind in seiner Krone rauschen.
Doch auch er steckt in der Dunkelheit fest.
Seine Krone verliert sich in der Finsternis.
Die innere Leere greift immer weiter um sich.
Die Blicke haben sich am schwarzen Horizont verirrt.

Die wogenden Felder sind nur noch wage Umgebung.
Der kalte Wind; der Begleiter in den Tod.
Die Schwermut zwingt den Körper auf die Knie.
Lässt die Blicke zu Boden sinken,
lässt den Geist erstarren.
Sanft streicht der Wind über das gesenkte Haupt,
während sich der Geist in der Unendlichkeit verliert.

Es ist kalt....... und es ist still geworden,
die Tränen wollen nicht mehr versiegen.
Die Landschaft hält andacht vor dem Tod.
Sanft bettet sich der Körper auf die Erde.
Versinkt zwischen den Feldern, entweicht dem Wind.
Den Blick noch einmal himmelwärts gerichtet.
Verschwommen sind die dunklen Wolken,
die der Wind wie eine dicke Decke über`s Land zieht.

Der Geist taucht ab, ist nicht mehr wach.
Er verschmilzt mit der Landschaft in der Dunkelheit,
wird eins mit ihr.
Noch einmal bewegt sich der Körper.
Die Augen ertrunken in einem Meer von Tränen,
dreht er sich zur Seite, zieht sich zusammen, geht in sich
und schließt die Augen.
Die Landschaf taucht ein ins Nichts,
löst sich auf und scheint zu verschwinden.

Unendliche Stille breitet sich aus,
das Nichts ist fühlbar nahe.
Der Geist ist versunken im Meer des Seins.
Die Landschaft scheint zu trauern und es beginnt zu regnen.
Die Dunkelheit will nicht weichen,
und zwischen den wogenden Feldern –
ein lebloser durchnässter Körper.
Einsam, ist er in den Tod entwichen.

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Geschrieben von  Rum (Andrej) am 26.09.2009 

So, ich bin endlich fertig.
Dieses komische Gedicht hat mich viel Zeit und Müh gekostet... Wehe es gefällt euch nicht ;)

Wozu brauchen Sie das Gedicht eigentlich auf russisch, wenn Sie kein russisch reden?
Ich meine Gedichte muß man in orihinal lesen, ansonsten verlieren sie ihren Reiz.


Темп; умеренный


Безбрежно далеко сиянье сумрачной земли
И не достать, и не видать его концы.
Здесь даже свет пробить не может тьму
Душа в которой, нашла своё томление.
Лишь только взор, по полям скользя, стремится в бесконечность,
Надеясь встретит горизонт, впадая в серу мрачность.

Потемнели, канули во мрак поля,
Колышет ветер их во тьме кромешной.
Дыханием холодным тревожет он поля, моря могучи возбуждая.
Как плетью бьёт он по лицу, льдом нá душу ложится.
А тьма никак рассеяться не хочет,
Окутывает землю, пропитывает душу.

Грустно им,
Деревьям одиноким, стоящим по тем полям
Шумящим кронами – потеха злым ветрам.
Им не уйти из плотной темноты;
Они кронами врослись; ветвями в тело тьмы.
И пустота души хватывает всё вокруг
А взор всё ищет горизонт, он ищет помощь крепких рук.

Всё гуще мрак ложится на поля.
Холодный ветер – надёжный смерти проводник.
Тоска жестокой силой тянет тело на колени,
Взор ясный устремляет в землю,
Душу заставляет леденеть.
Лишь ветер ныне плавно, по голове бежит.
Растворяется душа в бесконечности бытья.

Холодно… и стихло всё вокруг,
Обильно слёзы пробивают себе путь.
А тело погружается в поля, от ветра уходя,
Плотно нá землю ложится,
Направив взор последний в небеса;
Там тучи, могучей толщины, плывут поверх земли
Гонимы хладным ветром.

Душа погасла, не внемлет более наяву
Воедино сливается с природой,
Уносится во тьму.
Лишь только тело не хочет погибать;
Ручьями слёзы бегут с прекрвсных глаз
В последний раз, желает оно встать;
И навсегда смыкает свои очи.


Покой и тишина пространство наполняют,
Кругом лишь пустота сплошная;
Душа в бытьё погружена.
Природа траурно дожди пускает.
Лишь темнота всё сгинуть не желает.
А посреди полей тревожных –
Промокшее водою тело неживое.
В одиночестве оно, ушло из жизни.

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Geschrieben von  Noah0001 am 29.09.2009 

Oh, wahnsinn!

Vielen herzlichen Dank Andrej. Weis gar nicht was ich sagen soll.

Nur danke, danke, danke!!!

Es ist mir sehr viel wert diesen Text auf russisch zu haben!

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