Betreff:: Frage zur Visumserteilung

Gefragt von Stefan am 25.02.2008 15:31

Hallo Leute

Ich bin der Stefan aus der Schweiz. Ich habe eine Frau (20) aus Russland kennengelernt, sie wohnt in Rostov. Ich möchte sie gerne in die Schweiz einladen. Ich dachte mir so mir nichts dir nichs ist doch kein Problem. Jetzt erst erfahre ich, dass das sehr wohl ein Problem sein kann. Die schweizerischen Behörden sagten mir, dass die russische Botschaft einer jungen, ledigen Frau ohne guten Job kaum ein Visum geben würden. Nun diese Frau hat einen Job, ihre Mutter ebenso, und sie hat auch einen Uni. Abschluss.

Bevor ich mich da jetzt da irgendwo einschiesse, könnt' ihr mir ein paar Tipps für das beste Vorgehen geben? Gar nicht lange rummachen, gleich zum Touristenbüro gehen und ihr dort ein Touristenvisum erteilen lassen?

Visumsdauer: 3 Monate, ist das io, oder ist es besser erstmal einen Monat zu wählen?

Und zu guter Letzt, weswegen haben Frauen in Russland so grosse Probleme einen Visumsantrag zu erhalten?

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  dmh am 25.02.2008 

Hallo Stefan,

ich verstehe Sie nicht ganz, Sie schreiben:

"Die schweizerischen Behörden sagten mir, dass die russische Botschaft einer jungen, ledigen Frau ohne guten Job kaum ein Visum geben würden."

Meine Frage ist, wieso denken Sie, dass die russische Botschaft ein Visum in die Schweiz geben soll. Das ist doch die Aufgabe der Schweizer Botschaft im Russland. Alles was ihre Freundin von russischen Behörden (nicht von der Botschaft, sondern vom OWIR) kriegen soll ist der Reisepass. Dieser Reisepass bekommt man normaleweise problemlos. Um ein Visum bei der Schweizer Botschaft im Russland zu bekommen, braucht ihre Freundin noch bestimmt eine Einladung von Ihnen die Sie in einem schweizerischen Ausländeramt (oder wie heißt es in der Schweiz) beantragen können. Weitere Informationen bekommen Sie bei der Botschaft bzw. Konsulat:

http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/eur/vrus/aforus.html#townaff0269d-bd23-4bab-9371-82b156e6ee0f

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Geschrieben von  Stefan am 25.02.2008 

Danke, Keine Ahnung, ich habe mich nur gefragt, weshalb die da so Probleme machen können.

Das mit der Einladung wurde mir auch gesagt. Nur habe ich keine Ahnung, was und in welcher Sprache ich da schreiben soll. Einfach kurz und knapp so ala 'ich lade Dich ein zwecks Ferien in der Schweiz'?

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Karsten am 25.02.2008 

Hallo Stefan,

zuerst mußt du bei deiner Ausländerbehörde eine Einladung für deine Freundin machen. Dazu benötigt man eine Verdienstbescheinigung, deinen Personlausweis und die Passnummer von ihrem Reisepass. Das ganze wird dann kopiert und an die schweizer Botschaft in Russland geschickt.
Und die entscheiden dann ob sie ein Visum bekommt.

Gruss Karsten

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Geschrieben von  Simon am 26.02.2008 

Hallo Stefan

Am besten schreibst du ein Mail an die Schweizer Botschaft in Moskau (für Rostov zuständig) und erkundigst Dich, was sie genau von dir und deiner Freundin wollen (oder rufst dort an). Denn die Gemeinde- oder Kantonsbehörden wissen meistens nicht, was benötigt ist, sie haben nichts mit Visumsvergabe selber zu tun.

Es gibt für den Erhalt eines Besuchsvisums drei Varianten.

a) Deine Freundin kann genug Geld nachweisen. Das heisst sie hat ein Konto, mit genug Geld für den Besuchsaufenthalt in der Schweiz (alternativ Travelers Cheques). Pro Tag sollte sie 100 Franken nachweisen können, also bei einem zehntägigen Besuch 1000 Franken oder rund 22'000 Rubel.

b) Sie hat nicht genug Geld, also kannst du eine Erklärung schreiben, dass du alles bezahlst. Das steht am besten in der Einladung. Die Einladung ist übrigens nicht an die Freundin adressiert, sondern an die Schweizer Botschaft.

c) du füllst eine Verpflichtungserklärung aus, die dann vom kantonalen Migrationsamt kontrolliert wird. Da das bis ein Monat dauern kann, ist das die mühsamste Variante. Dafür musst du wahschreinliche niemanden deine Lohnabrechnungen zeigen.

Bei mir war Variante b angesagt, da das schnell geht. Nach Rücksprache mit der Botschaft habe ich den aktuellsten Kontoauszug und die letzten drei Lohnabrechnungen zusammen mit einer Passkopie der Einladung beigelegt. Dann schrieb ich in der Einladung, dass ich xxx, russische Staatsbürgerin, Pass-Nr. xx xxxx zum Besuch einlade und alle Reisekosten übernehme und eine entsprechende Reiseversicherung abschliesse. So ist für die Botschaft alles klar und sie geben das Visum problemlos.

Deine Freundin gibt dann Deine Papiere (Passkopie, Einladung, Kontoauszug und Lohnausweise) zusammen ab mit dem von ihr ausgefüllten Visumsformular und der Erklärung, dass sie nach Russland zurückkehrt. Drei Tage später hat sie dann das Visum. Übrigens muss sie sich telefonisch für einen Termin anmelden (In Warteschlangen stehen ist passé).

Alles das kannst du übrigens bei der Botschaft in Moskau nachlesen, http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/eur/vrus/ref_visinf/visrus.html

Gruss, Simon

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Geschrieben von  Stefan am 26.02.2008 

Hallo Simon

Vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung, hat mir wirklich geholfen. Bist Du auch Schweizer?

Sie verdient im Monat umgerechnet 500 EUR, ist das zuwenig?

Ich nehme dann wohl Variante (b).

Bezüglich der letzten 3 Kontoauszüge und des Kontoauszuges, wo ist denn da die untere Grenze, damit man gut aussieht? Gibt es da ein Minimum?

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Simon am 26.02.2008 

Hallo Stefan!

Ja, ich bin auch Schweizer.

Wegen den Kontoauszügen und Lohnabrechnungen geht es hauptsächlich darum, dass man sieht, dass du ein regelmässiges Einkommen hast. Bei mir sieht es auch nicht üppig auf dem Konto aus, aber wenigstens kommt jeden Monat immer genug rein :) Wegen Limiten weiss ich nichts, probieren geht über studieren. Bisher ging es immer problemlos, auch mit niedrigem Kontostand.

500 Euro monatlicher Verdienst sagt nichts aus, denn es müssen von ihrer Seite quasi genug Ersparnisse für die Reise vorhanden sein, also z.B. in Form von Traveler Cheques oder als Kontostand bei ihr. Ich nehme mal an, sie hat keine Ersparnisse, also wirst du als Einladender geradestehen für allfällige Kosten.

Damit Du im Fall eines (Un-)Falles nicht verlumpst, solltet ihr eine Reiseversicherung abschliessen, die Unfall und Krankheit abdeckt. Z.B. bei www.erv.ch oder www.erv.de (die deutsche Variante ist billiger und gilt auch für die Schweiz, eventuell haben sie das aber unterdessen geändert).

Etwas anderes noch: Habt ihr euch schon mal getroffen? Es gibt da ja so Geschichten über Betrug, also aufpassen mit Geldsendungen an Unbekannte (Das nur so nebenbei).

Gruss, Simon

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Geschrieben von  Stefan am 26.02.2008 

Hallo Simon

Vielen Dank für die Antworten. Magst Du mir vielleicht eine Mail schreiben, an meine angeschriebene email? Ich würde gerne mich mit Dir telefonisch unterhalten.

Getroffen: Nein. Aber wir telefonieren täglich. Und Geld will sie nicht. Und wenn man täglich telefoniert merkt man mit der Zeit auch, mit wem man es hier zu tun hat. Antworten merken, und zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Frage stellen. Ich kann das ziemlich gut mach das auch nicht das erste Mal. Nur mit dem Ausland habe ich halt keinerlei Erfahrungen.

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Stefan am 26.02.2008 

Hallo Simon

Vielen Dank für die Antworten. Magst Du mir vielleicht eine Mail schreiben, an meine angeschriebene email? Ich würde gerne mich mit Dir telefonisch unterhalten.

Getroffen: Nein. Aber wir telefonieren täglich. Und Geld will sie nicht. Und wenn man täglich telefoniert merkt man mit der Zeit auch, mit wem man es hier zu tun hat. Antworten merken, und zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Frage stellen. Ich kann das ziemlich gut mach das auch nicht das erste Mal. Nur mit dem Ausland habe ich halt keinerlei Erfahrungen.

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Stefan am 26.02.2008 

Hallo Simon

Vielen Dank für die Antworten. Magst Du mir vielleicht eine Mail schreiben, an meine angeschriebene email? Ich würde gerne mich mit Dir telefonisch unterhalten.

Getroffen: Nein. Aber wir telefonieren täglich. Und Geld will sie nicht. Und wenn man täglich telefoniert merkt man mit der Zeit auch, mit wem man es hier zu tun hat. Antworten merken, und zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Frage stellen. Ich kann das ziemlich gut mach das auch nicht das erste Mal. Nur mit dem Ausland habe ich halt keinerlei Erfahrungen.

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Stefan am 27.02.2008 

Hallo Leute

Habe jetzt doch noch eine Frage an die Schweizer. Ich habe der Botschaft in Moskau eine Mail geschrieben, was für Dokumente die alles brauchen für die Einladung. Als Antwort habe ich den EDA Link erhalten, und den Hinweis, schicken Sie uns keine Dokument. Ok, aber WOHIN schicke ich dann die Einladung? An die russische Botschaft in Moskau?

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Jörg am 27.02.2008 

Sorry, ich bin zwar kein Schweizer, habe aber eine Frau aus Rostov-am-Don. Bei meiner Frau war es so, dass sie die Dokumente selbst in Moskau vorlegen musste. D.h. ich habe ihr die Dokumente geschickt und sie hat sie dann in Moskau vorgelegt. Auf der dt. Botschaft muss der Antragsteller immer persönlich erscheinen. Ich weiß nicht, ob es auf der scheizer Botschaft auch so ist.

Die russische Botschaft hat damit gar nichts zu tun. Es geht um die schweizer Botschaft in Moskau.

Beste Grüße,
Jörg

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Geschrieben von  Stefan am 27.02.2008 

Hallo Jörg

Ich habe eben mit der Botschaft telefoniert. Es sol l auch möglich sein, in Rostov-Don zu einer Reisegesellschaft zu gehen.

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Stefan am 27.02.2008 

Hallo Leute

Ich habe jetzt alles zusammen, ist mir nun klarer, dank diesem tollem Forum hier. Nun noch eine Frage:
Was schreibe ich am besten bezüglich 'art der beziehung' auf dem Einladungsschreiben? Beim Amt steht man müsse dies im Brief erwähnen. Ich meine doof sind die ja auch nicht, andererseits kann ich nicht verstehen, was die gegen eine Beziehung einzuwenden haben. Was soll ich da bitte schreiben? Sie war vor 4 Monaten in Seatle/USA, soll ich schreiben wir haben uns dort kennengelernt? Wäre eine Lüge, denn ich war ja noch nie da. Und ich fühle mich nicht so wohl mit einer Lüge, dennoch möchte ich nicht abgewiesen werden, mit der Wahrheit. Und die Wahrheit ist schlicht und ergreifend, ja, ich würde gerne eine Beziehung mit ihr eingehen.

Gruss, Stefan

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Geschrieben von  Simon am 28.02.2008 

Deine Dokumente schickst du nicht an die Schweizer Botschaft in Moskau sondern an Deine Bekannte. Sie muss das alles zusammen abgeben mit ihrem Antrag. Du selber hast nichts mit der Botschaft zu tun.

Über die Art der Beziehung: Einfach bei der Wahrheit bleiben, es genügt zu sagen, dass sie Deine Bekannte ist und du sie privat einlädst. Punkt. Wie ihr euch kennengelernt habt und wie ihr eure Beziehung in Zukunft eventuell weiter entwickelt ist ihnen egal.

Du musst daran denken, dass nicht nur private Beziehungen möglich sind, sondern eine Einladung kann auch gegenüber Geschäftspartnern, Schulen und Universitäten (Studienreisen, Schüler- oder Studentenaustausch) etc. ausgesprochen werden. Darum die Frage danach, in welchem Verhältnis du zur eingeladenen Person stehst.

Gruss, Simon

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Geschrieben von  Steven am 10.02.2016 

Guten Tag

Ich will ein neuen Betrüger melden,
wäre fast selber verarscht worden.
Hab zum glück die wo er oder es ausgibt, heraus gefunden , wer sie wirklich ist. hier Link:

https://vk.com/ksushakul

perleliebe@gmail.com

Betrüger Namen (Behauptet)

Arkhipova Polina Alexandrovna

Bank Daten.

IBAN: 40817-978-6-4000-0096314

angeblicher Wohnort:

Russland, das Gebiet Tatarstan, das Dorf Zainsk, die Straße der Bauarbeiter, das Haus 37.

Freundlichen Grüssen


Steven Hunziker

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Geschrieben von  Марина Зашейко am 10.02.2016 

Осторожно воровка! Марина Сергеевна Зашейко. Телефон Киевстар +380987539234, телефон Life +380935104815. Родилась 16 ноября 1997 года. Проживает и прописана в посёлке городского типа Томаковка, Днепропетровская область, Украина. Её мать Татьяна Зашейко (26.09.1970). Её отец Сергей Иванович Зашейко (18.09.1966). Её сестра Анастасия Зашейко (27.04.1996). Они все имеют много непогашенных кредитов. Поэтому им всем приходится иногда немного воровать. Эта воровка Марина Зашейко очень умело вошла в доверие. Работала у меня в магазине продавщицей. Когда у меня родилась дочь – она за ней присматривала. А потом стала няней. Я к ней очень хорошо относилась. Часто я давала ей деньги, одежду, покупала разные дорогие подарки. Но у нас в доме стали пропадать деньги. То 700 гривен, то 600 долларов. Была также пропажа и в 2000 долларов, очень много раз пропадали деньги. Когда мы поехали вместе в Запорожье – она у моего мужа из бумажника украла 1000 долларов. Эта пачка была новых купюр, они все с номерами. Я нашла эти деньги в её вещах. Решили сказать ей об этом дома. Хотели нормально доехать домой без скандалов. А перед отъездом мы дома оставили деньги, просто не успели отвезти их в банк. По приезду домой я сразу посмотрела на состояние оставленных денег, и увидела, что не хватает 5000 долларов. Это было ужасно. Марина Зашейко сказала, что не брала. Мы начали с ней говорить очень серьёзно. Она вернула (спрятала деньги где-то в кладовке). Мы вызвали милицию. Марине Зашейко за воровство грозило от 5 до 9 лет тюрьмы. Марина написала расписку о том, что вернёт список сворованных ранее ею денег, который она написала в присутствии милиции. Вывод: Марина Зашейко - лицемерный человек, опасная воровка и плохая няня, такую не советую никому! Ссылка Марина Зашейко Вконтакте https://vk.com/id66166081

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