Betreff:: Einladung trotz Verpflichtungserklärung?

Gefragt von Frank am 24.09.2007 16:10

Ich möchte eine Freundin aus St.Petersburg zu mir nach Deutschland einladen. Dafür habe ich ihr schon eine Verpflichtungserklärung (Einladung) geschickt. Nun meint man am Generalkonsulat in St.Petersburg, dass man auch noch eine handschriftliche Einladung von mir benötigt. Davon hatte ich bisher nichts gewusst. Was heißt das genau?

Komisch auch, dass man für diese Auskunft auf dem Amt vorher einen für Russland nicht geringen Geldbetrag zahlen musste.

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Geschrieben von  Frank am 24.09.2007 

die Verpflichtungserklärung habe ich von einem Amt in Deutschland ausstellen lassen

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Geschrieben von  San am 24.09.2007 

Kennst du deine Freundin bereits persönlich?
Hat Dir diese Freundin gesagt, dass man für diese Auskunft Geld bezahlen muss und hätte dies jetzt gerne von Dir?

Auf Deine Frage kann ich dir nicht anworten, bin nicht genau im Bilde über die Einladungsprozedur, aber von einer handschriftlichen Einladung habe ich bisher nichts gehört.
Würde Dir nur raten vorsichtig zu sein, es wurden schon einige vor Dir ausgenommen. Klingt für mich sehr verdächtig, dass für diese Auskunft(!) Geld verlangt wird. Falls ihr gute Bekannte seid, ignorier meinen Beitrag einfach.

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Geschrieben von  Frank am 24.09.2007 

Wir kennen uns gut und persönlich. Sie selbst hatte nicht beim St.Petersburger Konsulat angerufen, sondern ihre Mutter. Sie selbst ist Russin, studiert aber in Polen.
Ich habe eine Verpflichtungserklärung, wobei dafür ein Betrag auf einem Sparbuch eingefroren wurde. Das sollte doch als Garantie ausreichen. Soll ich jetzt noch extra schreiben, dass ich will, dass sie zu mir kommt?

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Geschrieben von  gunnik am 24.09.2007 

hm das mit dem Geldbetrag erscheint mir auch komisch zudem die Mutter offenbar beim Konsulat angerufen hat !?
Also in den Visabesimmungen des Generalkonsulats steht nichts von einer handschriftlichen Einladung, da wird nur die Verpflichtungserklärung der Ausländerbehörde verlangt.Allerdings steht unter Hinweise...3) Das Generalkonsulat behält sich vor, gegebenenfalls
die Vorlage weiterer Unterlagen zu Verlangen.
So um es jetzt genau herauszufinden, empfehle ich dir in St. Petersburg anzurufen. (+7-812) 320 24 00


-petersburg.diplo.de Stand 08/2007
Besuchervisa für Privatreisen /   
Für Ihren Antrag („Antrag auf Erteilung eines Schengen-
Visums“) benötigen Sie folgende Unterlagen
) 2 ausgefüllte Antragsformulare, vom Antragsteller
eigenhändig unterschrieben. Bitte benutzen Sie hierzu das
online-Visumsantragsformular. Näheres hierzu finden Sie
im Internet unter www.sankt-petersburg.diplo.de.

2) eine Belehrung nach Vordruck, vom Antragsteller
eigenhändig unterschrieben.
3) 2 aufgeklebte Passfotos (35x45 mm); nicht älter als
6 Monate, nach Möglichkeit Farbbilder; für Kinder, die im
Pass eines Elternteils eingetragen sind, ebenfalls 2
aufgeklebte Passfotos
4) Reisepass (mindestens bis 3 Monate nach dem Ablauf
des Visums gültig) und Kopie der Seite mit den
persönlichen Daten
5) Inlandspass mit Anmeldung im Amtsbezirk 5)     
6) Von der Ausländerbehörde ausgestellte
Verpflichtungserklärung (Original und Kopie),
in der sich der Gastgeber verpflichtet, alle während des
Aufenthalts in den Schengener Staaten entstehenden
Kosten, gemäß §§ 66 bis 68 AufenthG (Aufenthaltsgesetz),
zu übernehmen.
Die Verpflichtungserklärung gilt 6 Monate ab Datum der
Ausstellung.
††-68 AufenthG   ).        
.
7) Reisekrankenversicherung (Original und Kopie), die für
die gesamte Dauer des beantragten Visums und für alle
Schengener Staaten gültig ist. Die Deckungssumme muss
mindestens 30.000 EUR betragen.
8) Falls minderjährige Kinder (bis zum 18. Lebensjahr) reisen
sollen,sind vorzulegen:
• Geburtsurkunde,
• Einverständniserklärung der nicht mitreisenden
Elternteile zur Reise des Minderjährigen in das Gebiet
des schengener Übereinkommens,
notariell beglaubigt
oder
• die das alleinige Sorgerecht bestätigende Nachweise
(Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder
Sterbeurkunde des anderen Elternteils)
Alle Unterlagen müssen im Original und Kopie vorgelegt
werden.
Die Visaanträge müssen von einem Elternteil
unterschrieben werden.
9) russische Aufenthaltserlaubnis, falls Sie nicht die
russische Staatsangehörigkeit besitzen; Aus- und
Einreisevisum für Russland (mindestens 1 Monat nach
dem Ablauf des beantragten Visums
Hinweise
1) Das Visum muss persönlich beantragt werden. 1)      

2) Als Nachweis für ausreichende Verwurzelung des
Antragstellers und seiner Rückkehrwilligkeit können z.B.
Bankkontoauszüge, Steuererklärungen, Nachweise über
Eigentum, Registrierung des eigenen Betriebes,
Unterlagen über das Beschäftigungsverhältnis mit anderen
Personen oder Firmen sowie Unterlagen über den
Familienstand etc. dienen.
3) Das Generalkonsulat behält sich vor, gegebenenfalls
die Vorlage weiterer Unterlagen zu Verlangen.


B E L E H R U N G
gemäß § 55 Abs. 2 Nr.1 AufenthG
§ 55 Abs 1 i.V.m. § 55 Abs. 2 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) bestimmt, dass ein Ausländer/eine
Ausländerin aus Deutschland ausgewiesen werden kann, wenn er/sie im Visumverfahren falsche oder
unvollständige Angaben zum Zwecke der Erlangung eines Aufenthaltstitels gemacht hat.
Der Antragsteller/die Antragstellerin ist verpflichtet, alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen
zu machen. Sofern Angaben bewusst falsch oder unvollständig gemacht werden, kann dies zur Folge
haben, dass der Antrag auf Erteilung eines Visums abgelehnt wird bzw. der Antragsteller/die
Antragstellerin aus Deutschland ausgewiesen wird, sofern ein Visum bereits erteilt wurde.
Durch die Unterschrift bestätigt der Antragsteller/die Antragstellerin, dass er/sie über die Rechtsfolgen
falscher oder unvollständiger Angaben im Visumverfahren belehrt worden ist.

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Geschrieben von  Frank am 26.09.2007 

Wie kann es denn sein, dass man für eine telefonische Auskunft am Generalkonsulat in SPB 500 Rubel bezahlen muss, wenn man nicht in der langen Schlange stehen will?

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Geschrieben von  gunnik am 26.09.2007 

das kann gar nicht sein!!!!
irgendwas läuft hier falsch.....
ich hab dir die nummer des generalkonsulats angegeben ruf da an!

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Geschrieben von  Frank am 26.09.2007 

hab selbst noch nicht angerufen, das mit der Abzocke war nur als die Mutter der Einzuladenden aus SPB dort angerufen hat
sonst hätte sie lange in einer Schlange stehen müssen

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Geschrieben von  Jochen am 26.09.2007 

Also, das mit den 500 Rubel hat folgendes auf sich: Man kann den Service in anspruch nehmen, einen Termin für eine Vorsprache zu vereinbaren. Das geht nur per Telefon und kostet eben. Wenn man das nicht macht, muss man wohl noch länger warten als früher. Und das war schon früher uncool. Meine Freundin musste 5 mal hin und beim ersten mal hat sie 8 (!) Stunden gewartet.
Die "Einladung" wollten sie bei uns auch. Ich hab einfach geschrieben, seit wann wir uns kennen, was der Grund für die Reise ist und habe dabei versucht, möglichst "amtlich" zu klingen. Also alles mit Passnummern und so verziert. Das habe ich dann geFAXt.

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Geschrieben von  Frank am 27.09.2007 

Hallo Jochen!
Musstest du diese zusätzliche Einladung vorlegen, obwohl du eine Verpflichtungserklärung geleistet hast?
Und wo schicke ich diese Einladung hin, direkt zum Amt, oder kann das von der beantragenden Person erledigt werden? Muss es handgeschrieben sein?

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Geschrieben von  Jochen am 27.09.2007 

Ja, Verpflichtungserklärung und Einladung. Diese Einladung habe ich nicht handschriftlich gemacht, sondern möglichst so, wie auch die Briefe von Behörden und Ämtern aussehen. Zuerst habe ich das an die Botschaft geFAXt. Als meine Freundin dann mal wieder dort war (wie gesagt: 5 mal musste sie für ein Visum hin) hat man ihr gesagt: "Wissen sie eigentlich wie viel wir zu tun haben? Wir können doch nicht auch noch ihre FAXe entgegen nehmen...". Dann habe ich es zu ihr direkt geFAXt und dann ging es wohl. Ich glaube es ist am besten, wenn man es einfach doppelt macht: ein FAX zum Konsulat und eins, was deine Freundin bekommt. Es sollte übrigens auch nach einem FAX aussehen. Wenn der Eindruck entsteht, dass es eine ausgedruckte E-Mail ist, kann man es sicht auch gleich sparen.

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Geschrieben von  Hartmut am 27.09.2007 

Die Einladung ist ein amtliches Dokument zu bekommen bei der Ausländerbehörde. ich bin dort hin. Habe einen Verdienstnachweiß und meinen Mietvertrag mitgenommen. Ausserdem habe ich meine Freundin für die Zeit des Aufendhalts Krankenversichert. Du brauchst ausserdem ihre Genauen Angaben also Name, Wohnort, Passnummer. Die Einladung mit dem Versicherungsnachweiß sendest du ihr zu. Sie macht einen Termin bei der Botschaft und reicht die Sachen dort ein. Das Visum wird innerhalb von drei Tagen ausgestellt. Leider nur in Moskau.

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Geschrieben von  Leo am 27.09.2007 

nicht nur in Moskau, sondern in Petersburg auch und noch einigen städten

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Geschrieben von  Frank am 27.09.2007 

an Hartmut:
du sprichst von einer Einladung und meinst damit sicher die Verpflichtungserklärung. Diese hab ich ja bekommen. Aber jetzt will das Amt in SPB noch eine zusätzliche Einladung (siehe andere Posts von mir).

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Geschrieben von  gunnik am 27.09.2007 

Frank, ruf doch einfach mal an, die Nummer habe ich dir gepostet, das kostet dich mit der richtigen Vorwahlnummer gerade mal 1,8 cent die Minute, die geben dir am besten Auskunft darüber was sie wollen und warum!

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

habe die Nummer +78123202400 angerufen
dann wird man an die Nummer Visumauskunft unter der Nummer +78123202140 weitergeleitet
dort bekommt man aber keinen persönlichen Kontakt, sondern erhält nur eine Banddurchsage, was man aber auch auf der Internetseite nachlesen kann

und beim Konsulat in Berlin (03022651184) ist immer besetzt

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  Frank am 28.09.2007 

der Inhalt der Banddurchsage entspricht dem von gunnik am 24.9. geposteten Text

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Geschrieben von  gunnik am 28.09.2007 

ich weiß nicht wann du da angerufen hasst, vielleicht war es ja ausserhalb der Dienstzeiten, vielleicht geht aber auch keiner ran. In Moskau bin ich immer durchgekommen unter der dort angegebenen Nummer. Hm gibt noch die Möglichkeit über die Homepage des Generalkonsulats eine Mail zu schreiben. www.sankt-petersburg.diplo.de/Vertretung/stpetersburg/de/Startseite.html

so, das ist die Hauptnummer des Konsulats (+7-812) 320 24 00 und das (812) 329 76 45 die Nummer eines externen Dienstleisters, über den jetzt wohl die Terminvergabe läuft.

die Nummer in Berlin die du angerufen hast, ist die Nummer der Russischen Botschaft, 1. geht da nie jemand ran, und 2. helfen die dir ja nicht weiter bei der Erteilung eines Deutschen Visums.

Am einfachsten scheint mir
aber du schickst einfach die geforderte Einladung ;-) bin leider mit meinem Latein auch am Ende.
gruss gunnik

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Geschrieben von  gunnik am 01.10.2007 

ach da fält mir noch was ein....für wann soll das visum denn sein?

die EU wird nämlich neun neue Mitgliedsstaaten schon vorzeitig (noch vor Weihnachten)in das Schengenabkommen miteinbeziehen.
d.h. wenn deine Freundin eh in Polen studiert, dann braucht sie kein Visum mehr für Deutschland ^^
da du ja jetzt das Visum beantragen willst und das in der Regel ne ganze weile dauert bis man es bekommt, könntet ihr Euch jetzt vielleicht den ganzen Aufwand sparen!!!

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