Betreff:: Existiert das "Sprachgefühl"?

Gefragt von Zhanna am 19.06.2007 13:44

Hab da mal ne Frage an euch: Glaubt ihr an sowas wie ein Sprachgefühl? Dass man zum Beispiel sehr gut eine Sprache beherrscht und zum Beispiel bei Grammatikfragen einfach intuitiv richtig liegt? Oder denkt ihr sowas gibt es nicht?

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Geschrieben von  Blubb am 19.06.2007 

Natürlich gibts sowas. Sonst könnte ich wohl Deutsch nicht so "schnell" etc formulieren/sprechen. In Englisch ist das bei mir ähnlich, d.h. man kann ein Sprachgefühl auch erlernen... Sehen tu ich das außerdem bei meiner Freundin, die ist zwar schon 12 Jahre hier in Deutschland, konnte aber vorher kein einziges Wort. Sprechen tut sie nun einwandfrei, macht keinen einzigen Fehler, einen Akzent hat sie auch nicht. Quasi perfekt!

Viele Grüße

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Geschrieben von  +++ am 19.06.2007 

tust du sehen? :-))

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Geschrieben von  bea am 19.06.2007 

ja, ich denke auch, dass es so etwas wie ein Sprachgefühl gibt. Ich glaube ebenfalls, dass man dafür entweder eine Begabung hat oder eben nicht. Hat man die Begabung, dann kann man, vermute ich, so ziemlich für jede Sprache ein Sprachgefühl entwickeln. Dann weiß man beispielsweise intuitiv, wie sich ein unregelmäßiges Verb verändert. Man entdeckt dann auch Regelmäßigkeiten in Unregelmäßigkeiten. Zum Beispiel gibt es im Französischen den Subjonctiv. Das ist ein Verbalmodus der eine Hoffnung, einen Wunsch, aber auch einen Zweifel ausdrückt. Im Spanischen gibt es entsprechend den Subjonctivo. In meiner Klasse gab es die einen, die 99 % richtig lagen, ein Sprachgefühl diesbezüglich entwickelt hatten und dann die anderen, die halt mit einer 50 % Chance daneben oder richtig lagen. Manche haben es immer falsch gemacht.
Für mich steht fest: Es gibt ein Sprachgefühl und ein sprachbegabter Mensch kann es entwickeln.
LG
bea

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Geschrieben von  ERICH am 19.06.2007 

ES gibt kein Sprachgefuehl von Natur aus, man kann dies nur von anderen vermittelt bekommen.

Jedes Kind kommt ohne ICH auf die Welt

alle Menschen,mit ein paar ausnahmen,haben das gleiche Gehirn, natuerlich unterschiede bei MAnn und Frau

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Geschrieben von  Alla am 19.06.2007 

Das habe ich mich auch oft gefragt. Ich glaube, dass das Sprachgefühl erst dann kommt, wenn bereits fundierte Sprachkenntnisse existieren, wenn man automatisch, d.h. ohne an die grammatischen Regeln zu denken, spricht. Vielleicht täusche ich mich.

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Geschrieben von  Blubb am 19.06.2007 

@Alla

Ja, genau das denke ich auch. Man muss natürlich gewisse Kenntnisse haben, bevor sich ein Gefühl dafür entwickeln kann.

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Geschrieben von  ERICH am 19.06.2007 

Leute die meinen Sprachgefuehl zu haben sind einfach welche die sehr viel Lernen,
und dann kommen sie auf die Idee anderen zu sagen, um sie klein zu halten, das sie von Natur aus Sprachgefuehl haben und dadurch fast nichts tun brauchen.

Ihr seit kleine Betrueger, habt ihr kein selbstbewusstsein

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Geschrieben von  Blubb am 19.06.2007 

@Erich

Was soll das denn bitte, wieso bist du so polemisch?!

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Geschrieben von  Tabea am 19.06.2007 

ich glaube,dass man das Sprachgefühl erst lernen muss.
Wie auch der Erich gesagt hat,das Kind lernt ja erst später z.b. sprechen. Aber das Kind wird es ja nicht
selber lernen. Das Kind wird es von den anderen lernen.Und so,glaube ich,ist es auch mit dem Sprachgefühl.

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Geschrieben von  Erich am 19.06.2007 

ich werde dann mal weiter ,mit meinem vom Himmel gefallenen Sprachgefuehl,RUSSISCH UND ENGLISCH LERNEN.
LOL

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Geschrieben von  Lena am 19.06.2007 

ich finde, Begabung und Neigungen sind da, die müssen entwickelt werden. Wie auch das Sprachgefühl. Man fängt an, baut etwas auf und dann entwickelt sich das Gefühl dafür.

Es gibt Menschen, die sprachlich mehr begabt sind. Die sprechen ohne Sprachkurs, nach paar Jahren Aufenthalt im Land, fast akzentfrei und perfekt. Ich habe das erlebt an einigen Beispielen.
ANdere pauken und erreichen vielleicht dasgleiche aber später.
Was ich aber sagen will - die ersten verlassen sich auf ihre Gabe und Gefühl.

@erich
hast Du mal von Menschen gehört, die schon als kleine Kinder keine Schreibfehler machen und auch die Interpunktion beherrschen? Das ist oft der Fall und ist angeboren.Was ist das denn, wenn nicht Sprachgefühl? Ich selbst war auch so ein Kind.

Ich beobachte auch Freundinnen, mit denen wir zusammen Germanistik studiert haben. Wir alle sprechen unterschiedliches Deutsch, obwohl alle studiert haben und ungefähr gleich lang in Deutschland sind. Woher kommt das wohl? Eine hat mehr Gefühl, die andere weniger.

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Geschrieben von  Irina am 19.06.2007 

Lena, die unterschiedlichen Deutschkenntnisse können auch am unterschiedlichen Fleiß liegen. Sprachbegabung spielt natürlich auch eine große Rolle.

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Geschrieben von  Matthias am 19.06.2007 

Ich habe nie etwas von Grammatik verstanden, Regeln auswendig lernen liegt mir einfach nicht - entsprechend die Noten in den Grammatikprüfungen. Beim Schreiben habe ich trotzdem fast nie Fehler gemacht (erst, seit die neuen Rechtschreiberegeln gelten ;-) Aber das kann mir zum Glück egal sein, ist es mir auch). Ich habe einfach sehr, sehr viel gelesen, als ich jung gewesen bin, manchmal 100, 150, oder sogar 200 Seiten von einem guten Buch an einem Tag, oder Zeitschriften wie GEO. Unbewusstes lernen wahrscheinlich ;-)

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Geschrieben von  экрем am 19.06.2007 

Sprachgefühl... Ja, das gibt es, aber nicht angeborenerseite; es wird im Laufe der Zeit erworben. Solange keine gesitige oder körperliche Behinderung vorliegt und hormonelle Verhältnisse stimmen, ist jeder Mensch in der Lage, dieses Gefühl zu erwerben... Zu diesem Erwerb fällt mir nur eines ein: Üben, üben, üben!

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Geschrieben von  Matthias am 20.06.2007 

Lesen, lesen, lesen ;-)

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Geschrieben von  bea am 20.06.2007 

@ Erich: ich glaube, dass Leute, die meinen, ihre schnellen Lernerfolge vor Neidern rechtfertigen zu müssen, dies gern auf eine Sprachbegabung zurückführen (was auch häufig genug stimmt), für die halt niemand etwas kann. Ich glaube nicht, dass es deren Absicht ist, andere klein zu halten. Im Gegenteil, meine Erfahrung lehrte mich, dass Leute, die andere klein halten, zu ganz anderen rhetorischen Mitteln greifen, wie: Das, was ich geschafft habe, kann jeder erreichen, wenn er sich nur genügend anstrengt. Das signalisiert nämlich, dass ein Scheitern nicht an einer anders gearteten Begabung liegt, sondern in der Faulheit einer Person. Oder noch schlimmer, dass sie jemandem bescheinigen, er wäre unfähig. Das nenne ich, jemanden klein halten. Bitte verwechsle nicht die Tatsache, dass jemand eine Spezialbegabung hat mit der angeblichen Unfähigkeit eines weniger begabten Menschen. Es ist doch keine Schande, für etwas weniger begabt zu sein, dafür hat man halt andere Stärken. Meine Schwester beispielsweise malt lebensechte Porträts, mein Gekritzel, egal wie ich mich bemühe, entspricht dem eines 5-jährigen (wenn überhaupt). Dafür singe ich im Chor und sie trifft nie auch nur einen richtigen Ton. So ist das halt mit unterschiedlichen Begabungen und Talenten. Keiner kann etwas dafür. Man kann und sollte aber Begabungen fördern. Und so denke ich schon, dass es Menschen mit einer Neigung für Sprachen gibt, die sehr früh, also bereits im Anfängerstadium, ein sehr gutes Sprachgefühl für die neu zu erlernende Sprache entwickeln und dies ohne viel Mühe. Während andere, nun ja, pauken und pauken und pauken und entweder nach viel Mühe zu denselben Ergebnissen gelangen oder auch nicht. Dann gibt es Leute, die sofort verstehen, was im Physikunterricht vermittelt wird, während andere, es nie kapieren oder nur einen Teil und auch das nur nach harter Arbeit. Die habens dann halt schwerer. Das erscheint sehr ungerecht, aber was ist schon im Leben gerecht, mal ganz ehrlich? Sei also nicht so verbittert und greife auch nicht Leute an, die auf einem Gebiet mit einer Begabung gesegnet - auf anderen Gebieten jedoch vermutlich unterdurchschnittlich sind. Es sind Konkurrenzdenken und Neid, der die Leute vergiftet, nicht die Tatsache an sich, dass es unterschiedliche Begabungen gibt. Natürlich würde ich gern so zeichnen können wie meine Schwester, aber es soll halt nicht sein. Sie hat Spaß am Zeichnen und ich habe Spaß an meinem Gesang und so genieße ich ihre Kunstwerke und sie summt ganz leise (und schrecklich falsch) mit, wenn ich singe.
Gruß
bea

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Geschrieben von  bea am 20.06.2007 

Nachtrag: es mag auch Leute geben, die sich aus Angst vor Repressalien durch neidische Leute nicht trauen, zuzugeben, dass sie viel und freiwillig lernen. Die lernen manchmal einfach, weil sie Freude an der Materie haben, nicht weil sie so ehrgeizig sind. Aber so eine Einstellung ist gerade in der Schule verpönt. Also sagen sie: Ich bin kein Streber, ich kann nichts dafür, dass ich halt sprachbegabt bin, hört also bitte auf, mich so zu hassen. Damit wollen sie niemanden klein halten, damit wollen sie sich einfach nur gegen Neid und Hass schützen. Wenn der Schuss dann nach hinten losgeht, um so tragischer. Dessen ungeachtet denke ich wie oben bereits gesagt, dass es Talente, Neigungen, Begabungen für so ziemlich jedes Wissensgebiet sowie Sport oder Kunst gibt. Dazu gehören natürlich auch Sprachen.
Gruß
bea
PS: Wie habe ich mich in Biologie gefürchtet, wenn der Lehrer mich aufrief (gemeldet habe ich mich nie), weil eine falsche Antwort einen Negativeintrag (und damit Druck von den Eltern), eine richtige Antwort aber Klassenhiebe nach sich zog? Und das fiese daran war - ich habe nicht dafür lernen müssen. Die meist richtige Antwort lag daran, dass ich mich an das erinnerte, was ich vom vorherigen Unterricht noch wusste, weil ich aus reinem Interesse intensiv zugehört hatte. Aber eine naturwissenschaftliche Begabung würde ich davon nicht ableiten. Die hat mein Freund. Den ich bewundere, aber nicht beneide. Lange Rede kurzer Sinn: Jeder hat seine Neigungen, es ist an ihm, sie zu fördern und sich daran zu erfreuen. Was andere haben und können, sollte einen weniger interessieren, da es in vielen Fällen zu Frust und Neid führt. Neid und Frust hingegen nützen niemandem, sie schaden eher demjenigen, der diese Gefühle hat. Und jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und hoffentlich Freude am Erlernen der Sprachen Englisch und Russische. Beide auf ihre Weise schön und faszinierend. Und natürlich nützlich :)
Gruß bea

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Geschrieben von  Ekrem am 20.06.2007 

@bea

"@ Erich: ich glaube, dass Leute, die meinen, ihre schnellen Lernerfolge vor Neidern rechtfertigen zu müssen, dies gern auf eine Sprachbegabung zurückführen (was auch häufig genug stimmt), für die halt niemand etwas kann. Ich glaube nicht, dass es deren Absicht ist, andere klein zu halten. Im Gegenteil, meine Erfahrung lehrte mich, dass Leute, die andere klein halten, zu ganz anderen rhetorischen Mitteln greifen, wie: Das, was ich geschafft habe, kann jeder erreichen, wenn er sich nur genügend anstrengt. Das signalisiert nämlich, dass ein Scheitern nicht an einer anders gearteten Begabung liegt, sondern in der Faulheit einer Person. Oder noch schlimmer, dass sie jemandem bescheinigen, er wäre unfähig."

Interessant! Andererseits stimmt kein bisschen, wovon du hier phantasiert hast. Meine Aussage bezieht sich nur auf das Zitat, sonst gibt es auch vernünftige Bemerkungen in deinem Beitrag. Alles hat mit dem Zeitaufwand, Motivation und der richtigen Methode zu tun und nicht mit irgendeiner abstrakten, noch von niemandem nachgewiesenen Begabung. Außerdem wäre es nicht gerade nett und konstruktiv, jemandem, der aufgrund des mangelhaften Zeitaufwands oder falschen methode langsam oder kaum vorankommt, zu sagen: "Gib auf, du bist nicht so begabt wie ich"... Nach dem, wie du so geschrieben hast, solltest du eigentlich über ein umfangreicheres Denkvermögen verfügen... :-)

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Geschrieben von  bea am 21.06.2007 

@ Ekrem
lassen wir mal Spekulationen über mein Denkvermögen beiseite. Ist unnötige Polemik. Ich phantasiere auch nicht, sondern kenne tatsächlich Leute, denen es so ergangen ist. Neben Zeitaufwand, Motivation, Interesse spielt natürlich die Begabung eine große Rolle. Und ich persönlich finde es nicht so schlimm, einfach zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Begabungen gibt, als krampfhaft zu versuchen, jemandem nachzustreben, der es halt leichter hat, weil er begabter ist. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Schlimm fände ich, wenn jemand sagt, "Du bist halt nur zu faul". Ich glaube auch nicht, dass ein Mensch mit einer Begabung, egal in welcher Richtung, es nötig hätte zu sagen "Gib auf, ich bin begabter als Du". Wenn ein weniger begabter Mensch diese negative Message unbedingt aus der Tatsache ableiten will, dass es in seinem Umfeld halt Leute gibt, die es in manchen Bereichen leichter haben und er sich dadurch benachteiligt fühlt, dann ist er selbst schuld. Es wäre viel sinnvoller, die Tatsache zu akzeptieren und sich dann zu fragen: Habe ich eigentlich Spaß an dem, was ich tue? Und nicht "oh mann, das ist ja sooo ungerecht" denken und sich darüber grämen und vor Neid gelb werden. Das bringt ihm nichts. Es frustriert ihn nur. Wenn er sich aber sagt "ich bin vielleicht weniger begabt, aber mir macht es trotzdem Spaß mich mit der Materie zu beschäftigen und ich erreiche durch viel Fleiß und Motivation mein Ziel, deshalb bin ich stolz darauf", dann bringt ihn das wesentlich weiter. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Dazu stehe ich und das hat mit Denkvermögen oder Phantastereien nichts zu tun, sondern mit einer Einstellung, die man eben hat oder nicht. Ich gehe sogar noch weiter. Ich habe eine gewisse Begabung (Musik), aber ich bin nicht stolz darauf, denn wie kann man auf etwas stolz sein, was einem geschenkt wurde. Sich daran erfreuen - ja, absolut! Aber stolz? Also stolz kann ich nur auf etwas sein, was ich im Schweiße meines Angesichts erreicht habe. Manchmal auch gewissen Widerständen zum trotz. Sportliche Leistungen als unsportlicher Mensch. Trotz Schlangenphobie ins Troparium gehen, um sich damit auseinanderzusetzen. Oder Wissenserwerb auf einem Gebiet, dessen Inhalte sich nicht einfach erschließen sondern intensive Arbeit erfordern. Darauf wäre ich stolz. Aber was soll's die Menschen sind halt verschieden und jeder hat so sein Rezept, wie er klar kommt. Wenn's funktioniert - gut. Ich würde nie jemandem zum Aufgeben raten, wenn es ihm wirklich wichtig ist. Nur diese Vergleichermentalität, die erzeugt Neid und Aggressionen und Frust. Ich finde es nicht schlimm, dass es unterschiedliche Begabungen gibt. Manche Leute offensichtlich schon (achselzuck).
LG
Bea

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Geschrieben von  Peter am 21.06.2007 

Как это форум русского языка, я пишу на русском языке. Мне не стидно сделать ошибки и поэтому я всeгда,как можно, пишу и говорю на тех языках которые я изучаю. Я думаю, что постаянная тренировка повлечёт за собой то, что мозг и ухо привыкают к другому способу употребления, к другому способу выражения. По моему языки начинают "звучать" как музыка.Как раз мы часто не понимаем "гармонии" или смысл музики друих, чужих култур, так и мы в начале не понимаем "звуку" других языков. Музыка и языки имеют много общего, поэтому я думаю, что музыкальность и способность к изучению языков очень близкие таланты.
Übrigens hoffe ich, dass jemand meine Fehler ausbessern wird.

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Geschrieben von  Peter am 21.06.2007 

Как это форум русского языка, я пишу на русском языке. Мне не стидно сделать ошибки и поэтому я всeгда,как можно, пишу и говорю на тех языках которые я изучаю. Я думаю, что постаянная тренировка повлечёт за собой то, что мозг и ухо привыкают к другому способу употребления, к другому способу выражения. По моему языки начинают "звучать" как музыка.Как раз мы часто не понимаем "гармонии" или смысл музики друих, чужих култур, так и мы в начале не понимаем "звуку" других языков. Музыка и языки имеют много общего, поэтому я думаю, что музыкальность и способность к изучению языков очень близкие таланты.
Übrigens hoffe ich, dass jemand meine Fehler ausbessern wird.

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Geschrieben von  Лена am 21.06.2007 

Ошибки:
Так как это форум русского языка, то я пишу на русском языке. Мне не стыдно делать ошибки, и поэтому я всего, насколько этого возможно (или по возможности) пишу и говорю на тех языках, которые изучаю. Я думаю, что постоянная практика будет способствовать тому, что мозг и слух привыкнут к другому способу употребления (das hab ich nicht ganz verstanden), к другому способу выражения мыслей. По-моему, языки начинают "звучать" как музыка. ТАк как мы часто не понимает "гармонии" или смысл музыки других, чужих культур, так и поначалу мы не понимаем "звучания" других языков.Музыка и языки имеют много общего, поэтому я думаю, что музыкальность и спобосность к языкам это очень родственные таланты (эти таланты близки друг к другу, имеют много общего).

Lieber Peter, Du schreibst sehr gut Russisch, die Fehler sind mehr stilistisch oder aber beziehen sich auf Kleinigkeiten. Ich finde übrigens auch, dass Sprachen wie Musik sind. Und ich musste auch feststellen, dass meine Schüler, die musikalisch gebildet sind und ein INstrument spielen, schneller vorwärtskommen und erfolgreicher sind.

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Geschrieben von  Peter am 21.06.2007 

Спасибо Лена!

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Geschrieben von  Lena am 21.06.2007 

sorry, ein Fehler im 2.Satz и поэтому я всегда soll das sein, wie im Original.

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Geschrieben von  Лена am 21.06.2007 

da waren noch 2 tippfehler: ponimajem und sposobnost.

ТАк как мы часто не понимаем "гармонии" или смысл музыки других, чужих культур, так и поначалу мы не понимаем "звучания" других языков.Музыка и языки имеют много общего, поэтому я думаю, что музыкальность и способность к языкам это очень родственные таланты (эти таланты близки друг к другу, имеют много общего).

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Geschrieben von  Erich am 21.06.2007 

Ihr muesst noch viel lernen

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Geschrieben von  Ekrem am 21.06.2007 

@bea

Danke für die Ausführungen! Ich muss aber einiges dazu sagen... :-)

"Ich habe eine gewisse Begabung (Musik), aber ich bin nicht stolz darauf, denn wie kann man auf etwas stolz sein, was einem geschenkt wurde."

Wie wird es denn geschenkt? Meinst du, in unseren Fortpflanzungszellen steht schon geschrieben, ob das zu erzeugende Kind ein Mathematiker oder Musiker sein soll? Wissen denn die Zellen schon, was Musik oder Mathematik ist? Es sind doch Erlebnisse, Erfahrungen und Zufälle, die uns zu dem machen, was wir heute sind. Der Mensch ist ein Produkt der außeren Faktoren, die gegeben sind. Auch die zu komplizierte Kombination dieser äußeren Faktoren gestalten ihn. Sogar ein Buch, auf das man zufällig kommt, kann dem Leben eines Menschen eine völlig andere Richtung verleihen und ihn zu dem machen, was er sonst nie geworden wäre. Wüsste ich denn, was ein PC ist, wenn ich überhaupt keinen gesehen hätte...? Hätte ich die Vorstellung von einem Auto, wenn Menschen keine Autos gebaut hätten...? Wäre ich denn dieselbe Person, wenn ich völlig andere Bücher gelesen hätte oder ganz anderen Menschen begegnet wäre...? Derartige Beispiele können unendlich angeführt werden und sie zeigen, dass der menschliche Geist durch äußere Bedingungen gebildet, geformt und verändert wird, was unabhängig von dem Willen, der übrigens nichts Anderes als eine Einbildung ist (weil man seine angeblich willkürlichen Entscheidungen auch situationsbedingt trifft), erfolgt. Das einzig konkrete ist unser Körper, durch den wir unseren Geist bilden, der aus der Summe unserer Erfahrungen besteht und aufgrund der Funktionsweise unserer Hormone gefördert oder beeinträchtigt wird. Was ich sagen möchte, ist also, dass es nicht prädestiniert ist, wer geistig was hat oder kann. Der Mensch kommt auf die Welt und erfährt nur das, was er wahrnimmt; was er aufgrund der Zufälligkeit nicht wahrnehmen kann, bleibt ihm vorenthalten. Und ob das Wahrgenommene ein näheres Interesse zu Folge hat, wird wiederum durch den Einfluss der zu dem Zeitpunkt herrschenden Situationen (äußere Faktoren) bestimmt. Höre ich z.B. ein Lied zu einem Zeitpunkt, in dem ich traurig bin, wird das Lied eine andere Auswirkung auf mich ausüben, als wenn ich es in einer gut gelaunten Stimmung höre. Aufgrund der Wahl eines falschen Musikinstruments kann wohl das starke Verlangen danach, musikalisch herauszuragen, gänzlich erlöschen, was aber nicht bedeutet, dass man musikalisch nicht begabt ist. Haben wir uns verstanden, bea? :-)))))))

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Geschrieben von  Erich am 21.06.2007 

ich teile deine Meinung!!!!

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Geschrieben von  Ekrem am 21.06.2007 

@Erich

Freut mich, so was zu lesen zu bekommen! :-) Ich wünsche dir motivationsfördernde Situationen! *g* Aber nicht vergessen: Die beste Motivation ist das Erkennen der gemachten Fortschritte und nicht unbedingt eine russische Freundin! ;-)

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